Geld verdienen mit Trading

Die aktuelle Niedrigzinspolitik in Kombination mit der kriselten Wirtschaftslage wirkt sich stark auf das Sparverhalten der Menschen aus. Sparen auf dem Bankkonto ist zurzeit nämlich nicht lukrativ. Warum? Aufgrund der inflationären Geldpolitik verliert das Geld auf dem Konto jeden Tag an Wert. Die Menschen suchen sich daher andere Möglichkeiten das eigene Geld aufzubewahren. Besonders geeignet sind hierfür Depots und somit der Kauf von Wertpapieren. Mit einer guten Strategie im Anlageverhalten können Sie sogar Ihr eigenes Geld vermehren. Wir zeigen Ihnen, was Sie über das Trading wissen müssen.

Welche Anlageklassen gibt es im Trading?

Wer das eigene Geld an der Börse arbeiten lassen möchte, benötigt zunächst einen Broker und muss dann in ein oder besser mehrere Wertpapiere investieren. Ein Wertpapier ist jedoch nicht gleich ein Wertpapier. So gibt es unterschiedliche Anlageklassen und somit Formen von Handelsinstrumenten, die für den Handel an der Börse infrage kommen. Wir stellen Ihnen die bekanntesten vor.

Sie alle haben wahrscheinlich schon einmal den Begriff „Aktien“ gehört. Mit dem Kauf einer Aktie kaufen Sie Anteile an einem Unternehmen, können an Hauptversammlungen teilnehmen und erhalten bei ausschüttenden Aktienformen sogar regelmäßig Dividenden. Bei einer Aktie investieren Sie jedoch immer in ein bestimmtes Unternehmen. Das Risiko eines Ausfalls ist da also relativ hoch. Anders verhält es sich bei einem Fond. Wer in Fonds investiert, der investiert in unterschiedliche Unternehmen, die meist einer Branche angehören. Das Risiko wird somit unter den Unternehmen gestreut, wodurch Schwankungen im eigenen Depot eher selten der Fall sind. Beim Kauf eines Fonds handeln Sie meist auch mit der Wertpapierform Aktien. So können Sie Nachhaltigkeitsaktien, Cannabis Aktien oder aber auch Tech Aktien kaufen und das innerhalb eines Fonds. Viele weitere Ausführungen sind auch vorhanden.

Wer das Risiko noch mehr streuen möchte, investiert in ETFs. Sogenannte Exchange Traded Funds bilden einen Index ab und in diesen wird investiert. Somit werden nicht direkt Wertpapiere zu einem bestimmten Unternehmen gekauft, sondern in einen Markt investiert. Auch hier ist das Risiko gut gestreut.

Diverses Portfolio aufbauen

Wie wichtig ein diverses Portfolio ist, finden viele Trader auf schmerzhafte Art und Weise heraus. Wer kein diverses Portfolio besitzt, kann schnell einmal das gesamte Geld bei der Insolvenz eines Unternehmens oder Fonds verlieren. Sie sollten daher immer in mindestens drei verschiedene Wertpapiere investieren, die bestenfalls auch unterschiedlicher Anlageklassen angehören. Wer eine Aktie besitzt, der kann als Ergänzung auch immer eine Anleihe kaufen. Ähnlich verhält es sich mit ETFs. Wer diese besitzt, fährt oftmals gut mit dem Kauf von Zertifikaten oder aber mit dem Kauf von mindestens drei unterschiedlichen ETFs.

Es ist somit sinnvoll in unterschiedliche Anlageklassen zu investieren und von einer Anlageklasse mehrere Wertpapiere unterschiedlicher Anbieter zu besitzen. So können fallende Kurse von steigenden Kursen ausgeglichen werden und Ihr Depot bleibt die meiste Zeit im Plus.

Anlagetyp bestimmen

Aber welche Anlageklasse ist eigentlich die Richtige für einen selbst? Das zeigt oftmals die Risikoaffinität. Sofern Sie gerne spekulieren, können Sie in Aktien, CFDs oder aber auch Kryptowährungen investieren. Wer jedoch eher sicherheitsbedürftig ist, sollte vor allem in Fonds und ETFs und in stabile Aktien investieren. Oftmals sind auch Sparpläne für sicherheitsaffine Personen eine geeignete Wahl. So können Sie jeden Monat einen Betrag X in einen Fond oder ETF investieren. Das bietet nicht nur Sicherheit, sondern Sie nehmen auch automatisch Kurstiefs und Höhen mit, ohne das Sie in das Portfolio schauen müssen. Das minimiert die Panik und Unsicherheit und ermöglicht Ihnen zugleich eine höhere Rendite.

Zudem spart es natürlich auch unglaublich Zeit. So können Sie im Homeoffice arbeiten und zugleich das Geld für Sie arbeiten lassen. Sofern Sie wirklich Erfolg mit Ihrer Anlagestrategie haben, reicht es vielleicht sogar irgendwann als einzige Einkommensquelle aus.