Die fünf Regeln von gesunder Ernährung: Worauf soll der Fokus gerichtet werden?

Überall liest man von gesunder Ernährung und der Bedeutung von nährstoffreichen Lebensmitteln auf den Körper. Nicht immer ist es so leicht, sich ausgewogen und gut zu ernähren. Der Grund liegt darin, dass wir häufig von Versuchungen aus den Supermarktregalen überschüttet werden. Nicht immer gelingt es dann, Nein zu sagen. Dem Körper tun Fertigprodukte, Zucker sowie Weißmehl jedoch nicht gut. Stattdessen dürfen andere Lebensmittel gegessen werden. In diesem Artikel erfahren Leser ein paar wertvolle Tipps, welche Nahrungsmittel dienlich und gesund sind. Außerdem erklären wir einige weitere Punkte, die essenziell sind, um gesund zu bleiben.

Lange Kauen und nicht über das Sättigungsgefühl essen

Immer mehr Menschen sind gezwungen, schnell etwas zu essen. Der Grund liegt darin, dass auf der Arbeit beispielsweise häufig zu wenig Zeit ist, um sich hinzusetzen und etwas zu essen. Auch abends bleiben oft nur wenige Minuten, die für den Verzehr eines Gerichtes aufgewendet werden können. Dieser Zustand ist jedoch nicht gut, der Körper ist darauf angewiesen, dass die Lebensmittel ausreichend gekaut werden. So kann der Verdauungstrakt viel besser damit umgehen. Außerdem hilft häufiges Kauen dabei, nicht zu schnell zu essen und damit besser auf das körpereigene Sättigungsgefühl achten zu können. Mit etwas Übung und Achtsamkeit kann es jeder Mensch schaffen, länger zu kauen und dann mit dem Essen zu stoppen, wenn der Körper satt ist.

Obst und Gemüse als Hauptnahrungsmittel

Wer den Fokus auf Obst und Gemüse richtet, tut seinem Körper etwas Gutes. Die meisten Obst- und Gemüsesorten enthalten sehr viele Nährstoffe, die für einen gesunden Organismus essenziell sind. Für Menschen, die sich schwertun, genügend Obst und Gemüse zu essen, können Smoothies oder Säfte eine leckere Alternative sein. Diese werden mit hochwertigen technischen Geräten zubereitet und sorgen dank der Konsistenz dafür, dass Menschen gar nicht mehr merken, wie viel Obst und Gemüse sie gegessen haben.

Ansonsten gilt die Regel: Bei jeder Mahlzeit wird Obst und Gemüse gegessen. Zum morgendlichen Frühstück können beispielsweise Haferflocken mit Banane, Apfel und Birne hinzugefügt werden. Beim Mittagessen ist eine große Bowl mit Gemüse, Reis und Nüsse eine gute Wahl. Abends können Gemüsepfannen mit Kartoffeln, Couscous oder Hirse verzehrt werden.

Nüsse und Samen als Snack statt Schokolade

Viele Menschen lieben es zwischendurch etwas zu essen. Es gibt auch jene Personen, die keine Snacks benötigen. In dieser Hinsicht gibt es kein richtig und kein falsch. Wer das Gefühl hat, dass der Körper nach Zwischenmahlzeiten verlangt, kann dies so umsetzen. Als Snack sollten jedoch keine Schokolade oder andere Süßigkeiten gegessen werden. Stattdessen richtet sich der Fokus auf Nüsse und Samen. Der Vorteil ist, dass diese sehr gut sättigen und viele Proteine sowie andere Nährstoffe enthalten. Demnach fungieren sie als eine hochwertige Mahlzeit. Besonders Mandeln, Cashewnüsse sowie Walnüsse sind außerordentlich gesund und schenken dem Körper alle notwendigen Fettsäuren, die er selbst nicht bilden kann. Auch Samen wie Leinsamen, Chiasamen oder Hanfsamen sind tolle Quellen für diese essenziellen Fetten. Beim Kauf von Hanfsamen sowie allen anderen Nüssen darf auf die Qualität geachtet werden.

Abends nicht zu fettig oder deftig

Es ist bedeutend, dass Menschen abends vor dem Zubettgehen nicht mehr zu deftig essen. Der Grund liegt darin, dass die Verdauung bei zu deftigen Mahlzeiten bzw. zu großen Portionen zu beschäftigt ist. Das wirkt sich auf die Einschlafqualität aus. Wer abends Probleme mit dem Einschlafen hat, darf dies berücksichtigen. Einfache Gemüsegerichte, Obst oder Ähnliches sind tolle Alternativen zu Pizza, Nudelgerichten oder Döner. Zudem könnte Bewegung am Abend hilfreich sein, um den Körper auszupowern und die Verdauung anzuregen.

Intermittierendes Fasten

Der Trend nimmt ständig zu. Immer mehr Menschen entscheiden sich für die einfach umsetzbare Fastenmethode 16:8. Hierbei wird während acht Stunden am Tag etwas gegessen und während der restlichen 16 Stunden gefastet. Das heißt, dass die Verdauung genügend Zeit hat, um zu verdauen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Natürlich ist das Fasten vor allem dann hilfreich, wenn während der Essenszeiten gesunde Gerichte auf dem Speiseplan landen. Wer hingegen die restliche Zeit nur Chips, Döner und Pommes isst, tut seiner Gesundheit nichts Gutes. Wenn diese Fastenmethode jedoch als Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung mit Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten sowie Nüssen und Samen genutzt wird, hat es einen großen Effekt. Das könnte Leser auch interessieren: https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gesundes-leben-deutsche-gesellschaft-fuer-ernaehrung-veroeffentlicht-10-regeln_id_11225265.html.